Beitraege

Geschichte

1. Die Entstehung:
Im Jahre 1983 gründeten die damaligen Schüler Michael Istenich und Robert Petutschnigg den Eishockeyclub Lienz. Gespielt wurde schon damals am Eislaufplatz in der Pustertaler-straße. Als Eishockeybanden verwendete man Vierkanthölzer und als Tore dienten zwei Winterschuhe. Auch bei der Ausrüstung half man sich mit einfachen Mitteln aus dem Haushalt. Ein ca. 500 Seiten starkes Telefonbuch war geradezu ideal für den Schienbeinschutz und der Ellbogen wurde mit „Omas“ dicken Socken geschützt. Einem Helm konnte man sich auch noch nicht leisten .Dafür setzte man eine Mütze, ausgepolstert mit Fäustlingen, auf. Der Mitgliedstand betrug damals immerhin 12 aktive Idealisten.


2. Vereinsarbeit:

Seit der Vereinsgründung hat sich das Geschehen rund um die schwarze Scheibe innerhalb des Eishockeyclub Lienz drastisch geändert. Obmann Tölderer Eckhard, der seit 1984 sein Amt ausgeübt hat, blickt stolz auf die vergangenen Jahre zurück. Mittlerweile werden neben der Kampfmannschaft noch folgende Teams betreut: Jugend, Knaben, Miniknaben und Superminiknaben. Hauptaugenmerk wurde in den vergangenen Jahren wohl auf die Jugendarbeit gelegt.

Wechsel der Vereinsführung 2002/2003
Obmann Tölderer Eckhard und Obmann Stellvertreter Istenich Michael legten ihr Amt ab. Anstelle der beiden folgte Köfele Ernst jr., der bis dato Schriftführer war, und Schlacher Karl.

Der Mitgliederstand geht weit über die 200er-Mauer hinaus, dh. der UEC Sparkasse Lienz zählt zu den größten Vereinen in der Dolomitenstadt.


3. Sportliche Leistungen:

Die sportlichen Leistungen können sich sehen lassen. Der UEC Lienz war mehrere Jahre mit der Kampfmannschaft in der Eliteliga dabei und weist auf eine stolze Referenz hin. Im Aufstiegsjahr gelang auf Anhieb der Meistertitel. Im zweiten Eliteligajahr erzielte man, nach Erreichen der Play-off den ausgezeichneten 3. Rang. Alle Erwartungen übertrafen die Eislöwen aber im Jahr 2000/2001. Nach dem 1. Meisterschaftsspiel, welches sie sang und klanglos mit 10:0 gegen Steindorf verloren haben, spielten die Eislöwen groß auf und qualifizierten sich als Tabellenzweiter fürs Finale. Im Endspiel musste man sich den Steindorfern geschlagen geben. Aber mit dem Vizemeistertitel war man mehr als zufrieden.

In den letzten 2 Jahren, Saison 2001/2002 und Saison 2002/2003, konnte man mit dem Wettrüsten der Kärntnermannschaften in der Eliteliga nicht mehr mithalten. In beiden Jahren wurde der UEC Sparkasse Lienz Schlusslicht. Die Vereinsführung hat sich somit einvernehmlich mit den Spielern und Sponsoren entschlossen, in die Kärntner Liga freiwillig abzusteigen.

Man wollte eigentlich in der Käntnerliga 2003/2004 um den Meistertitel mit fighten, doch alles kam anders. Spielertrainer Pavel Novotny, der die Leitfigur des Teams war, hatte kurz vor Saisonbeginn einen schweren Arbeitsunfall. Das Team stand nun ohne Trainer und Spielmacher da. Dies wirkte sich natürlich negativ auf die komplette Saison aus. Ein paar Spiele wurden zwar gewonnen , der Großteil aber verloren. Oft sehr sehr knapp, doch Punkte gibt es halt nur für Siege und Remis. Im letzten Spiel kämpfte man gegen Ledenitzen um den Abstieg, den die jungen Eislöwen in einer beherzten Partie (Gott sei Dank) verhindern konnten.

In den Saisonen 2004/05 und 2005/06 wurde das Team mit einigen Spielern (z.B. Jiri Broz) verstärkt und 2 Trainer ( Petr Kuba 2004/05 - Jaromir Horacek 2005/06) traten in den Dienst des UEC. Das Team und beide Trainer, angespornt durch die vielen Fans des Vereines, verrichteten grossartige Arbeit. Als Lohn wurde beide Jahre souverän der Meistertitel heimgespielt.

2006/07: In der Saison 06/07 musste man sich den Tarco Wölfen in einem packenden Finale, wobei das zweite Match auf heimischen Eis eines der besten Spiele des UEC war, geschlagen geben und wurde Vizemeister.

2007/08: Den Grunddurchgang beherschten die Cracks des UEC in der Saison 2007/08 souverän. Alles deutete auf einen erneuten Titelgewinn, doch leider schwächte man sich in den Playoffs selbst und Gummern holte sich die Meisterkrone. Der UEC Sparkasse Lienz wurde erneut Vizemeister.

2008/09: Die neu gegründete CHL (Carinthian Hockey League), ehemals Kärntnerliga, aufbereitet mit füheren Oberliga Mannschaften wie Spittal, Althofen und Steindorf, sollte für Lienz ein Prüfstein werden. Das Ziel, Einzug in das obere Playoff wurde in souveräner Manier gemeistert. Lienz lachte am Ende des Grunddurchgangs der Gruppe West von der Spitze der Tabelle, man konnte gleich dreimal die favorisierten Spittaler (spätere Meister) bezwingen. Im Semifinale mußten sich die Lienzer Eislöwen dem EHC Althofen nach drei Spielen (1 Heimsieg, 2 Auswärtsniederlagen) geschlagen geben und belegte am Ende den undankbaren 4. Platz.

2009/10: Das Niveau in der CHL wurde nochmals erhöht, indem sich sämtliche Mannschaften mit mehr ehemaligen Bundesligacracks und gelernten Spielern verstärkten. Auch Lienz wollte halbwegs mithalten und engagierte zusätzlich zu den altbekannten Verstärkungen einen ehemaligen Nationalliga Spieler. Leider verfehlten die Lienzer Eislöwen ihr Ziel, den Einzug ins Playoff nur knapp. Ein Punkt fehlte am Ende unserer Mannschaft für dieses Vorhaben. Viel besser schlug sich das Farmteam des UEC und konnte den Meistertitel in der 1.Klasse West B gewinnen.

2010/11: Vorwiegend aus finanziellen Gründen entschied man sich in die Kärntner Liga abzusteigen. Lienz dominierte diese Liga nach Belieben und holte sich souverän den Meistertitel. Leider war aus sportlicher Sicht gesehen diese Liga nicht das Wahre, da manche Mannschaften zu den Spielen, speziell im Play-Off, einfach nicht antraten. Es wurde überlegt in der kommenden Saison wieder in die CHL aufzusteigen.

Erfreuliche Erfolge gibt es auch aus dem Nachwuchsbereich zu melden. Die Knabenmannschaft erreichte ihren größten Erfolg in der Saison 1999/2000. Sie scheiterten erst im Finale gegen DEK Schellander am Kärntner Meister.
Im Knaben- und Miniknabenbereich stehen einige Turniersiege sowie „Top- Platzierungen“ zu Buche. Die Minis holten sich in der Saison 06/07, in einem packenden Finalspiel, das erst im Penaltyschiessen gegen Huben entschieden wurde, den Vizemeistertitel.

2012/13: In dieser Saison verstärken „CECE“ Alexander Czechner, Libor Pavlis und Thomas Pfeffer unser Team und schneiden auf Platz 3 ab. Im Nachwuchsbereich setzt man weiter auf Kooperationen mit Huben, Virgen, Irschen und Leisach.

2013/14: Die Kärntnerliga Division 1 wird neu strukturiert und neu dabei sind die Mannschaften aus Toblach und Pontebba. Ausländische Spieler sind in dieser Liga nicht mehr erlaubt, somit haben wir mit Jiri Broz einen gut ausgebildeten Trainer an Bord.
Die Eislaufschule ist fixer Bestandteil und unheimlich wichtig für unseren Verein!

2014/15: Der Start der diesjährigen Saison beginnt mit einem Trainingslager in Bayern, trainieren wird die Mannschaft wiederum Jiri Broz, unterstützt von Ferdl Neumayer. Auch gibt es heuer wieder das Farmteam, welches mit einigen älteren und erfahrenen Spielern in der Unterliga im Einsatz ist.

2015/16: Nach 4-tägigem Trainingslager in Bayern startet unsere Mannschaft wiederum in die Saison, mit altbewährtem Trainerduo Broz/Neumayr.
Stolz sind wir, dass heuer über 70 Jungs und Mädchen im Alter von 4 bis 18 Jahren bei den Trainings dabei sind.

2016/17: In dieser Saison spielen wir in der Kärntnerliga Division 2. Dabei war die Vorausschau auf die Entwicklung unseres Nachwuchses ausschlaggebend.
Derzeit trainieren 103 Spieler und Spielerinnen beim Nachwuchs und die Tendenz ist steigend.


4. Aktivitäten:

Der UEC Sparkasse Lienz verfügt über einen sehr guten Vereinsstab inklusive freiwilliger Helfer. Ohne diese ehrenamtlichen Kräften wäre die hervorragende Vereinsführung nicht möglich. Der Eishockeyclub veranstaltet zusätzlich zum Sportbetrieb noch den Kinderfasching am Eis und ist jährlich am Stadtfest mit einem großen Stand dabei.

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